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Ratingen 27.03.2017| Buchalik, Brömmekamp & Partner

Brinker Fetten hat Eigenverwaltung erfolgreich beendet

 
  • Sämtliche Arbeitsplatze konnten erhalten werden
  • Logistikunternehmen wieder auf Wachstumskurs
  • Umsätze im Zuge des Verfahrens deutlich gestiegen

 

Ratingen, 27. März 2017. Nun ist es offiziell, das Amtsgericht Düsseldorf hat das Eigenverwaltungsverfahren der Brinker Fetten Logistik GmbH & Co. KG aufgehoben. Bereits Mitte Januar hatte die Gläubigerversammlung dem Sanierungsplan zugestimmt und so den Weg für die Beendigung des Sanierungsverfahrens eingeleitet. Das Logistikunternehmen gilt damit als erfolgreich saniert. Geschäftsführer Ludwig Fetten kann nun das Kapitel Insolvenz seines Unternehmens schließen und den bereits begonnenen Neustart weiter fortführen. So konnte im Rahmen des Verfahrens der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr sogar noch gesteigert werden. Im Zuge der Sanierung wurde außerdem der Fuhrpark modernisiert und jeweils zwanzig Zugmaschinen und Trailer angeschafft. Ebenso positiv sind die Aussichten für die Mitarbeiter. Während des Verfahrens konnten nicht nur alle 66 Arbeitsplätze erhalten, sondern sogar weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Unternehmen hat aufgrund der Wachstumslage zudem bereits eine Vergrößerung des Betriebes in Duisburg eingeleitet.

 

„Brinker Fetten konnte diese schwierige Zeit durch den Einsatz unserer Mitarbeiter sowie das uneingeschränkte Vertrauen unserer Kunden und Lieferanten meistern. Mein Entschluss, heute vor genau einem Jahr mit umfassender Unterstützung der Sanierungsberater von Buchalik Brömmekamp unter Leitung des Sanierungsgeschäftsführers Volker Schreck das Unternehmen durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung zu sanieren, war richtig. Durch das Verfahren konnten wir unser Unternehmen wieder wettbewerbsfähig für die Zukunft aufstellen. Allen Beteiligten gilt deshalb mein aufrichtiger Dank“, erklärt Ludwig Fetten, der die Möglichkeit der zweiten Chance für sein Unternehmen und vor allem für den Erhalt der Arbeitsplätze zu schätzen weiß.

 

Der wesentliche Grund für die wirtschaftliche Schieflage und damit für das erforderliche Sanierungsverfahren des inhabergeführten Betriebes war ein unerwarteter Umsatzeinbruch im Jahr 2014 sowie ein hoher Krankenstand im Folgejahr, der erhebliche Mehrkosten verursachte. Darüber hinaus belasteten deutliche über dem Branchendurchschnitt liegende Löhne die Kostensituation.

 

Beim Planverfahren in Eigenverwaltung handelt es sich um ein Insolvenzverfahren, bei dem der Unternehmer sein Unternehmen selbst sanieren kann. Oberstes Ziel ist die Unternehmensfortführung. Deshalb leitete Geschäftsführer Ludwig Fetten das Unternehmen auch im Verfahren unverändert weiter. Zusätzlich ergänzte Volker Schreck die Geschäftsführung. Der erfahrene Sanierungsexperte kommt von der Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp, die sich auf die Beratung rund um die unternehmerische Krise spezialisiert hat. Schreck begleitete bereits mehrere Logistikunternehmen während eines Eigenverwaltungsverfahrens und übernahm bei Brinker Fetten insbesondere die insolvenzspezifischen Fragestellungen sowie die Kommunikation zu allen Stakeholdern, bei denen das Planverfahren weitestgehend unbekannt war. Mit der Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung entwickelte er zudem ein Zukunftskonzept, das die Neuausrichtung des Unternehmens beschreibt sowie umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im operativen Bereich vorsieht. Überwacht wurde das Verfahren von dem gerichtlich bestellten Sachwalter Georg F. Kreplin, Kreplin & Partner Rechtsanwälte, aus Düsseldorf.

 

Mit dem gewählten Verfahren ist die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, wie etwa die Beendigung unrentabler Vertragsverhältnisse oder langlaufender Dauerschuldverhältnisse, deutlich schneller und wesentlich kostengünstiger möglich. Ein Vorteil für die Gläubiger ist, dass sie eine deutlich höhere Quote als im Falle einer Regelinsolvenz erhalten.

 

„Brinker Fetten hat das Instrument der Eigenverwaltung intensiv genutzt, um das Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur zu bringen und sich wettbewerbsfähig aufzustellen. Ich sehe eine gute Zukunft für das Unternehmen“, so der Sanierungsgeschäftsführer Schreck, der nach Beendigung des Verfahrens wieder aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist.

 

https://www.buchalik-broemmekamp.de/blog/721-brinker-fetten-hat-eigenverwaltung-erfolgreich-beendet-cro-volker-schreck

 

 

 

Neues Logistikzentrum für Stahlrohre in Hohenbudberg bis Ende 2017

 

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg siedelt Firma mit 60 Mitarbeitern an

 

06.03.2017 Duisburg. „Wir freuen uns, das Unternehmen Brinker-Fetten Logistik von den Standortvorzügen Duisburgs überzeugt zu haben. Die Ansiedlung von Ratingen nach Duisburg verschafft unserer Stadt weitere 60 Arbeitsplätze“, erklärt Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). 

 

Perspektivisch sollen noch weitere Arbeitsplätze hinzukommen. Doch zunächst gilt es, das Logistikzentrum für Stahlrohre bis Ende 2017 zu errichten. Im Januar dieses Jahres hat Ludwig Fetten, Geschäftsführer der Brinker-Fetten Logistik GmbH & Co. KG, ein rund 21.000 Quadratmeter großes Grundstück im Gewerbepark Hohenbudberg erworben. 

 

GFW-Projektmanagerin Renate Orywa begleitet das Unternehmen bei der Verlagerung: „Ich habe dem Unternehmen das Grundstück vermittelt, da ich davon überzeugt bin, dass der Logistiker sowohl in dieses Gebiet passt als auch ein Gewinn für Duisburg ist.“ Die GFW Duisburg ist von der Stadt beauftragt worden, zu beurteilen, welche Unternehmen passgenau für den Gewerbepark Hohenbudberg sind, um diese dann dort anzusiedeln. 

Unternehmer Fetten blickt optimistisch in die Zukunft: „Duisburg ist die Logistikdrehscheibe schlechthin; insofern sind wir hier perspektivisch bestens aufgehoben, brummt hier doch der Markt.“  

 

 

CRO-Geschäftsführer Volker Schreck mit GFW-Projektmanagerin Renate Orywa und Unternehmer Ludwig Fetten (v.l.n.r.); Foto: Annegret Angerhausen-Reuter / GFW Duisburg

 

 

 

Ratingen 01. September 2016| Buchalik, Brömmekamp & Partner

Logistikunternehmen Brinker Fetten erreicht erste Meilensteine bei der Sanierung

 

  • Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter
  • Umsatzzuwachs und neue Kunden gewonnen

 

Ratingen, 1. September 2016. Die Brinker Fetten Logistik GmbH & Co. KG hat einen weiteren Meilenstein bei der Sanierung des Unternehmens erreicht. Das Amtsgericht Düsseldorf eröffnete planmäßig das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Logistikunternehmens und hat zugleich die Eigenverwaltung angeordnet. Damit können die Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt des Unternehmens durch den Geschäftsführer Ludwig Fetten und Sanierungsgeschäftsführer Volker Schreck weiter umgesetzt werden. Während des Eigenverwaltungsverfahrens steht das Unternehmen unter der Aufsicht eines Sachwalters. Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt Georg F. Kreplin von der Kanzlei Kreplin & Partner bestellt, der bereits als vorläufiger Sachwalter tätig war. Der Geschäftsbetrieb läuft auch im eröffneten Verfahren ungehindert weiter.

 

„Unser Zukunftskonzept trägt erste Früchte. Seit der Antragstellung im März konnten wir den Umsatz nicht nur stabilisieren, sondern deutlich steigern. Wir profitieren von der Treue der Kunden, die sogar mehr Aufträge platzieren als noch vor dem Verfahren. Zudem konnten wir neue Kunden für das Unternehmen gewinnen“, so Volker Schreck, der zuversichtlich ist, dass die Sanierung Ende des Jahres abgeschlossen werden kann. Sanierungsexperte Schreck kommt vom Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp, das auf die Restrukturierung von mittelständischen Unternehmen spezialisiert ist. Im vergangenen Jahr führte der er das Unternehmen F&K, das ebenfalls in der Speditionsbranche tätig ist, erfolgreich durch ein Eigenverwaltungsverfahren.

Brinker Fetten hatte am 22. März 2016 einen Insolvenzantrag gestellt. Schon damals ordnete das Amtsgericht Düsseldorf auf Antrag des Unternehmens eine vorläufige Eigenverwaltung an. Ursache für die wirtschaftliche Schieflage sind der unerwartete Umsatzeinbruch im Jahr 2014 sowie der hohe Krankenstand im vergangenen Jahr, der zu erheblichen Mehrkosten geführt hat. Darüber hinaus belasten die Löhne, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen, die Kostensituation.

Das Sanierungskonzept, das Geschäftsführer Ludwig Fetten mit dem Team von Buchalik Brömmekamp zusammen entwickelt, wird das Unternehmen neu ausrichten und die dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit des Logistikers sicherstellen. Darin sind einige positive Signale an die Belegschaft enthalten, denn das Konzept sieht beispielsweise einen Arbeitsplatzaufbau vor. Dank der guten Beschäftigungslage stieg die Anzahl der Mitarbeiter schon im vorläufigen Verfahren von 58 auf 61. Weiterhin enthält das Zukunftskonzept eine Modernisierung des Fuhrparks. Inzwischen wurden bereits neun Zugmaschinen angeschafft und weitere Investitionen in neue Trailer sind geplant.

 

Mit der Eigenverwaltung nutzt Brinker Fetten die seit dem 1. März 2012 geltenden neuen Möglichkeiten einer Sanierung unter Insolvenzschutz. Dabei erstellt das Unternehmen einen Sanierungsplan, in dem die Entschuldung und nachhaltige Fortführung des Unternehmens aufgezeigt wird. Dem Sanierungsplan müssen die Gläubiger zustimmen. Während des Verfahrens wird das Unternehmen durch einen Sachwalter beaufsichtigt. Diese Aufgabe übernimmt Rechtsanwalt Georg F. Kreplin von der Kanzlei Kreplin & Partner. „Brinker Fetten hat die Möglichkeiten der Eigenverwaltung bis jetzt sehr gut genutzt. Es gilt aber, die Kunden und Lieferanten von der Zukunftsfähigkeit des Logistikunternehmens weiter zu überzeugen“, so Sachwalter Georg Kreplin.

 

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